Dietmar Golf
damit Kunden Dich gut finden

Suchmaschinenwerbung

Wenn man etwas auf Google sucht, sieht man nicht nur „normale“ Treffer, sondern auch bezahlte Treffer, also Werbeanzeigen. Diese stehen meistens ganz oben und werden nicht immer von allen Internetnutzern als Werbeanzeigen erkannt, da sie den normalen Treffern ähneln. In diesem Werbebereich, der oft die ersten vier und die letzten Treffer einer Suchmaschinenseite ausmacht, kann jedermann Werbung schalten und selbst bestimmen, bei welchen Suchbegriffen die eigene Werbeanzeige erscheinen und wie sie aussehen soll.

Da es immer viel Zeit und Mühe braucht, in der normalen Suche nach oben zu gelangen, ist eine solche bezahlte Anzeigenschaltung eine gute Chance, schnell und gezielt potentielle Kunden zu erhalten.

Das reichweitenstärkste Werbesystem hierzulande ist „Google Ads“, auch bekannt als „Google AdWords“. Andere Suchmaschinen, z.B. „bing“, bieten ebenfalls Werbemöglichkeiten, die von der Systematik her ähnlich sind.

Wie funktioniert Google AdWords (Ads)?

Bei AdWords dürfen Sie sich als Werbetreibender beliebige Suchbegriffe heraussuchen, unter denen Ihre Werbeanzeige erscheinen soll. Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung müssen Sie sich bei AdWords nicht auf ein paar wenige Suchbegriffe beschränken, sondern können sämtliche Begriffe bewerben, die Ihnen sinnvoll erscheinen.

Bezahlt wird für jeden Klick. Daher heißt das Abrechnungssystem auch „CPC“ für „Cost-per-Click“. Das bedeutet, dass Sie nur dann Geld bezahlen, wenn tatsächlich ein Interessent Ihre Webseite aufruft. Ob derjenige dann auch zum Kunden wird, ist Ihre Sache. Daher ist die Auswahl der Suchbegriffe sehr wichtig.

Für jeden Suchbegriff geben Sie ein Gebot ab. Je nachdem, welche Gebote Ihre Konkurrenz abgibt und welche Anzeige wie oft angeklickt wird, erscheint Ihre AdWords-Anzeige weiter vorne oder weiter hinten.

Den Anzeigentext gestalten Sie selbst. Wie wir noch sehen werden, ist es sehr wichtig, einen Anzeigentext zu gestalten, auf den möglichst oft geklickt wird, da sich die Klickrate auf die Position auswirkt. Der Anzeigentitel und Anzeigentext ist hinsichtlich der Buchstabenanzahl begrenzt. Hier gilt es, den zur Verfügung stehenden Raum möglichst sinnvoll auszufüllen.

Darüber hinaus gibt es viele sogenannte „Anzeigenerweiterungen“, mit denen Sie zusätzliche Informationen an Ihre Anzeige heften können, z.B. Telefonnummer, Besuchsadresse, Öffnungszeiten, Unterseiten (Sitelinks), sogenannte Call-Outs (Werbesprüche) oder eine Auflistung von Typen, Marken, Kursen oder Ähnlichem. Anzeigenerweiterungen ergeben schon allein deshalb Sinn, da sie Ihre Werbeanzeigen aufblähen und diese dadurch mehr Beachtung finden.

Das geografische Zielgebiet, in dem Ihre Werbeanzeigen geschaltet werden, können Sie selbst bestimmen, beispielsweise „Deutschland“, „Bayern“ oder „München“.

Da die Standardeinstellung meist „Deutschland“ ist, verschenken AdWords-Neulinge viel Geld, denn einem Handwerker in Stuttgart bringen Seitenbesucher aus München nicht besonders viel und andersherum. Wie wir noch sehen werden, wird aber das meiste Geld durch schlecht gewählte Suchbegriffe zum Fenster hinausgeworfen.

Mit einer korrekt eingestellten Kampagne erhalten Sie jedoch kauf- und kontaktfreudige Besucher, die genau das suchen, was Sie anbieten. Ihre Kosten und Klicks werden durch das Tageslimit begrenzt, das Sie nahezu beliebig angeben können.

Kommen wir aber nun ans Eingemachte:

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Sie lesen Inhalt aus dem Buch:

Suchmaschinenmarketing Buch
Dietmar B. Golf

Über Suchmaschinen gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung
ISBN 978-3-746789-93-4

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