Dietmar Golf
damit Kunden Dich gut finden

Auch Nicht-Klicks kosten Geld

Was sogar viele AdWords-Profis nicht wissen, ist, dass die Klickrate der bedeutendste Erfolgsfaktor einer AdWordskampagne ist. Viele Leute denken, die Klickrate sei nur ein Instrument, das ihnen Auskunft darüber gibt, wie gut ein Werbetext wirkt oder wie gut ein Suchbegriff zur Werbeanzeige passt. Doch die Klickrate entscheidet letztendlich über Erfolg oder Nichterfolg Ihrer AdWords-Kampagne:

Wie gesagt, geben Sie für jeden Suchbegriff ein Gebot ab. Auch Ihre Konkurrenten geben Gebote ab. Und je nachdem, welche Gebote Ihre Konkurrenz abgibt, und welche Anzeige wie oft angeklickt wird, erscheint Ihre AdWords-Anzeige weiter vorne oder weiter hinten. Wie wir gleich sehen werden, ist es meistens empfehlenswert, mit seiner Werbeanzeige ganz vorne angezeigt zu werden.

Man muss wissen: Google sortiert die AdWordsanzeigen nicht streng nach den abgegebenen Geboten, sondern multipliziert jedes Gebot mit der durchschnittlichen Klickrate. Auf diese Weise verdient Google am meisten Geld und die Internetnutzer bekommen die treffenderen Anzeigen weiter vorne präsentiert. Eine Win-Win-Situation also - Google wäre blöd, es anders zu machen.

Nun, falls Sie also ein Gebot von 6 € pro Klick abgeben und Ihr Konkurrent ein Gebot von nur 3 € pro Klick abgibt, kann es sein, dass seine AdWords-Anzeige trotzdem vor Ihrer steht! Nämlich dann, wenn die Konkurrenz-Anzeige mehr als doppelt so oft angeklickt wird wie Ihre. Das heißt für Sie, dass Sie - obwohl Sie mehr Geld pro Klick ausgeben - an schlechterer Position stehen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten für alles doppelt so viel bezahlen wie Ihre Konkurrenz, z.B. wenn das Finanzamt 38% Umsatzsteuer von Ihnen haben will, während die Konkurrenz nur 19% bezahlen müsste. Das würde Ihnen sicherlich nicht lange Spaß bereiten und Sie würden irgendwann Ihr Geschäft wieder schließen.

Aber es kommt noch schlimmer: Nicht nur, dass Sie mehr Geld bezahlen, sondern Sie bekommen auf den hinteren Plätzen auch schlechtere Seitenbesucher. Auf diesen Punkt, den so manche professionelle AdWords-Agentur gerne verschweigt, gehen wir im folgenden Kapitel ausführlich ein.

Warum auch Nichtklicks Geld kosten, ergibt sich aus dem eben Gesagten: Jedes Mal, wenn ein User ein Suchwort eingibt, das Sie bewerben, aber dieser User nicht auf Ihre Anzeige klickt, sinkt Ihre Klickrate. Um Ihre Anzeigenposition zu halten, müssen Sie daraufhin den Klickpreis im Schnitt anheben. Jeder Nichtklick kostet Sie also Geld.

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Suchmaschinenmarketing Buch
Dietmar B. Golf

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Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung
ISBN 978-3-746789-93-4

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